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Chronik

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» 1878 - Gründung und erste Auftritte
» 1884 - Die Jahre mit Kpm. Anton Gaßner
» 1931 - Das Wirken von Kpm. Leopold Werla
» 1967 - Die Ära von Kpm. Sepp Riedmann
» 2000 - Unter der Leitung von Kpm. Peter Schwaiger
» 2013 - Neue Zeiten mit Kpm. Horst Egger

Gründung und erste Auftritte

» 1878
Die Bürgermusikkapelle Zell am See wurde im Jahre 1878 durch die Marktgemeinde- vorstehung gegründet, die auch die Mittel zur Anschaffung von Instrumenten zur Verfügung stellte. In der Gründungsphase kleideten sich die Mitglieder in einer damals üblichen Veteranenuniform. Musikkundige Männer aus der Umgebung erklärten sich zur Ausbildung junger Leute bereit und so konnte bereits am 1. Mai des selben Jahres mit den Proben begonnen werden. Im September trat dann die junge Kapelle unter ihrem 1. Kapellmeister Franz Wöfer das erste Mal vor die Öffentlichkeit. Bis zum Jahre 1884 wirkten als Kapellmeister Thomas Bren, Josef Hiller und Johann Hermann.
 

Die Jahre mit Kapellmeister Anton Gaßner

» 1884
Von 1884 bis nach dem Kriegsausbruch führte Kapellmeister Toni Gaßner den Dirigentenstab. Mit musikalischer Tüchtigkeit und unermüdlichem Eifer gelang es ihm, die Kapelle auf ein so hohes musikalisches Niveau zu bringen, dass sie als eine der besten Landmusikkapellen Salzburgs galt.

» 1910
Die Musik erhielt von der Gemeindevorstehung die Alt-Pinzgauer-Tracht.

» 1920
Nach dem Kriege übernahm Andrä Hauser für ein Jahr die Leitung der Kapelle und übergab sie im Dezember 1920 wieder an Toni Gaßner. Seine fundierte Arbeit als Kapellmeister führte dazu, dass die BM Zell am See beim Saalfeldner Musikfest 1922 in der Kategorie Landmusiken den 1. Preis und beim Salzburger Musik- und Trachtenfest in der III. Kategorie (Musiken über 22 Mann) den 1. Anerkennungspreis erspielen konnte.

» 1927
Die Bürgermusik unternahm im Oktober eine Konzertreise nach München, wobei unter außerordentlichem Beifall vier Konzerte abgehalten wurden; die Reisespesen betrugen pro Person S 20,-.

» 1928
Das 50-Jahr Jubiläum wurde vom 15. bis 16. 9. unter Teilnahme auswärtiger Musikkapellen mit Durchführung einer Seebeleuchtung und Feuerwerk gefeiert. Die Chronik vermeldete im Jubiläumsjahr 51 öffentliche Ausrückungen, davon 8 eigene Veranstaltungen, 19 Saisonkonzerte, 1 Strandbadkonzert, 2 Seebeleuchtungen, 12 Ausrückungen bei verschiedenen Anlässen und 9 Begräbnisse. Zusätzlich wurden 51 Proben abgehalten.

» 1930
Am 20. Jänner wird Toni Gaßner, Ehrenkapellmeister der Bürgermusik, Präsident des Landesverbandes für Feuerwehr und Rettungswesen, Altbürgermeister, Ehrenbürger der Stadt Zell am See und Direktionsvorstand der Sparkasse Zell am See, zu Grabe getragen. Er leitete die Bürgermusik Zell am See, der seine ganze Liebe gehörte, fast 50 Jahre. Die musikalische Führung der Kapelle übernahm für ein Jahr der langjährige Kapellmeisterstellvertreter Oberdirektor Josef Nemetz, der im Oktober 1930 durch die Bürgermusik zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
 

Das Wirken von Kapellmeister Leopold Werla

» 1931
Als Kapellmeister fungierte nun Leopold Werla. Bei dessem ersten Cäcilienkonzert am 21.11.1931 konnte schon nach kurzer Zeit der Eindruck gewonnen werden, dass das musikalische Können enorm gesteigert wurde. Leider war dieses Konzert eher spärlich besucht, so dass der Chronist feststellte, die Zeller Bürger, Geschäftsinhaber wie auch sonstige öffentliche Funktionäre wären nachhaltig aufgefordert, einer Körperschaft wie der Bürgermusik Zell am See, welche sich stets uneigennützig in den Dienst der Allgemeinheit wie auch der wirtschaftlichen Belange stellt, durch einen zahlreichen Besuch ihrer Veranstaltungen Dank abzustatten.

» 1932
Am 5. Juni wurde anlässlich des großen Wald- und Wiesenfestes in der Bürgerau in Saalfelden ein Konzert der vereinigten Musikkapellen Bürgermusik Zell am See und Bundesbahnkapelle Saalfelden mit ca. 70 Musikern abgehalten. Auf Grund des großen Erfolges wurde es am 19. Juni im Schweigermetzger-Garten in Zell am See wiederholt.

» 1935
21.5. Begräbnis des Ehrenmitgliedes und ehemaligen Kapellmeisters Josef Nemetz.

» 1937
10.10. - Landeswettbewerb für ländliche, nicht Berufskapellen in Salzburg, wobei die Bürgermusik Zell am See als beste Kapelle gewertet wurde.
 
» 1938
Durch die Ereignisse der Märztage verlor auch die Bürgermusik Zell am See ihre Selbstständigkeit und wurde nach langem Hin und Her als Musikzug der SA (MZ) übernommen und eingekleidet. Der 2. Weltkrieg trug dazu bei, dass die Tätigkeit der Kapelle ganz zum Stillstand kam.

» 1945
Nach dem Ende des II. Weltkrieges konnte die Bürgermusik ihre alte Tradition wieder aufleben lassen. Dank der Initiative einiger unentwegter Musikkameraden, vor allem des stets bewährten Organisators Sepp Hörl, Metzgerwirt in Zell am See, und des Kapellmeisters Leopold Werla, Friseurmeister, wurde die musikalische Tätigkeit schon nach kurzer Zeit wieder aufgenommen. Das erste Platzkonzert fand nach schwierigen Verhandlungen mit der Besatzungsmacht am 27.5. am Stadtplatz statt.

» 1947
Sepp Weißbacher wurde zum Kapellmeister - Stellvertreter ernannt.

» 1949
Im Sommer wurden wöchentlich 3 Promenadenkonzerte, jeweils Samstags, Sonntags und Mittwochs, abgehalten. Ein Großteil der Ausrückungen wurde in grauer Kleidung gespielt, die 1910 angeschaffte Alttracht war in einem sehr schlechten Zustand und es konnten nur noch ca. 20 Musiker damit ordentlich eingekleidet werden. Daher wurde ein dringender Aufruf an die Stadtgemeinde und die Kurverwaltung gerichtet, den Bestand an Trachten aufzufüllen und zu ergänzen.

» 1950
Der Durchschnittsstand der Kapelle erhöhte sich auf 35 Mann, es wurden 112 Ausrückungen, davon immerhin 34 Platzkonzerte, abgehalten. Durch Sepp Guggenberger, Lichtspielhausbesitzer, wurde ein großer Gönner und Förderer gefunden. Er organisierte eine Sammlung, wodurch sofort 20 Musiker mit einer neuen Alttracht eingekleidet werden konnten. Bei der Generalversammlung bzw. Weihnachtsfeier am 26.12. wurde Sepp Guggenberger zum 1. Obmann der Bürgermusik Zell am See gewählt. Seine Hauptaufgabe bestand darin, den Kontakt zwischen Musik und Bevölkerung herzustellen. Am 31.12. fand im neuerrichteten Metzgerwirtssaal erstmals seit 1936 wieder eine Silvesterfeier der Bürgermusik statt. Der Besuch war überwältigend, es wurde sehr gut musiziert, doch war das Publikum nicht das Aufmerksamste, wie Kpm. Werla ärgerlich feststellte.

» 1951
Zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte wurde im Mai die Fahrt nach Nancy zur Hochzeit von Otto von Habsburg. Am 2.9. erreichte die Bürgermusik Zell am See unter Kpm. Werla in der Kategorie Stadtkapellen beim Wertungsspiel in Saalfelden den 1. Preis. Am 26.10. verstarb unerwartet Obmann Guggenberger, darum wurde anläßlich der Jahreshauptversammlung am 22.12. Sepp Hörl zum interimsmäßigen Obmann bestimmt.

» 1952
Als neuer Obmann konnte Josef Steinacher, Schuhmachermeister in Zell am See, gewonnen werden.

» 1955
Bei der Jahreshauptversammlung am 12.1. wurde bei der Neuwahl des Vereinsvorstandes festgestellt, dass die Wahl der Bürgermusik-Funktionäre im Gegensatz zu der turbulenten Bürgermeisterwahl eine sehr einfache Angelegenheit sei, da den Takt, unabhängig von Demokratie oder Diktatur, der Kapellmeister angibt.Am 23.9. nahm die BM an der Feier der Fertigstellung des Kraftwerkes Kaprun teil. In diesem Jahr wurden 151 Ausrückungen, davon 46 Konzerte im Elisabethpark abgehalten und festgestellt, dass es im übrigen Österreich kaum eine Ortsmusik geben wird, die ein so umfangreiches Arbeitsprogramm alljährlich abzuwickeln hat. Der durchschnittliche Stand an Musikern betrug 36 Mann.

» 1956
Anläßlich des Promenadenkonzertes am 24.6. wurde Kapellmeister Werla durch den Bürgermeister ein Ehrengeschenk überreicht, wobei das Stadtoberhaupt in aufrichtigen und herzlichen Worten Dank und Anerkennung für die 25-jährige Tätigkeit als Kapellmeister der Bürgermusik Zell am See zum Ausdruck brachte. Der Besuch der Verdioper Aida in der Wiener Staatsoper wurde beim Herbstausflug nach Wien als eindrucksvolles Erlebnis geschildert.

» 1959
Die große Italienreise Rom-Neapel vom 11.4. - 16.4. war für die Mitglieder der Bürgermusik ein einmaliges Erlebnis. Der Chronist stellte fest: Diese Reise hat bewiesen, dass größere und interessante Auslandsreisen bei Verzicht auf die sonst üblichen kleineren Spritzfahrten durchaus möglich und auch finanziell sowie organisatorisch bewältigt werden können. Auch stellte sich heraus, dass die Mitnahme des weiblichen Geschlechtes solchen Unternehmungen nicht abträglich sei.

» 1961
Beim Wertungsspiel im Rahmen des Bezirksmusikfestes in Saalfelden erreichte die BM in der Kunststufe den 1. Rang mit der Ouvertüre Der Wildschütz von Albert Lorzing.Am 9.7. erhielt Leopold Werla für seine 30-jährige Kapellmeistertätigkeit aus den Händen von Bgm. Dr. Ernst Höfer den Ehrenring der Stadt Zell am See.

» 1962
Bei der Teilnahme am Bezirksmusiktreffen in Saalfelden konnte Kpm. Werla mit der Ouvertüre Peter Schmoll von C. M. von Weber wiederum den 1. Preis in der Kunststufe erringen.

» 1966
Bei der Jahreshauptversammlung am 19.12. bat Vizekapellmeister Sepp Weissbacher, ihn aus gesundheitlichen Gründen von dieser Funktion zu entbinden. Sepp Riedmann wurde zum neuen Vizekapellmeister ernannt.
 

Die Ära von Kapellmeister Sepp Riedmann

» 1967
Die Erkrankung des langjährigen Kapellmeisters Leopold Werla machte es erforderlich, bei der Generalversammlung am 17.10. einen neuen Kapellmeister zu wählen. Sepp Riedmann, der ein abgeschlossenes Musikstudium vorweisen kann und seit vielen Jahren Mitglied der Bürgermusik ist, wurde einstimmig zum neuen Kapellmeister gewählt. Als Stellvertreter fungierten Walter Peinelt und wiederum Sepp Weißbacher. Franz Sommer wurde als Schriftführer bestätigt. Horst Brandhuber löste den langjährigen Kassier Franz Schößwender ab und Sepp Heitzmann wurde der Nachfolger von Sepp Rieß als Archivar, dieser war in Folge Zeugwart der Kapelle. Auf Antrag des Obmannes Sepp Steinacher wurde Kapellmeister Werla als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz zum Ehrenkapellmeister der Bürgermusik ernannt. Am 3.12. wurde ein Festkonzert zu seinen Ehren abgehalten, an dem Ehrenkapellmeister Leopold Werla infolge seiner schweren Erkrankung leider nicht teilnehmen konnte. Die Bürgermusik erhielt im Neubau der Handels- und Berufsschule einen neuen Probenraum.

» 1968
Am 14.11. verstarb Ehrenkapellmeister Werla. Kpm. Werla hat die Bürgermusik nicht nur zu großen musikalischen Erfolgen geführt, er sah sie vielmehr als seine Lebensaufgabe. Den Kameraden der Bürgermusik bleibt Kpm. Werla als großer Dirigent, stets liebenswürdig und bescheiden, in bleibender Erinnerung.

» 1969
Als Vertreter des Salzburger Blasmusikverbandes nahm die Bürgermusik am VII. Südtiroler Landesmusikfest in Meran teil und konnte beim Wertungsspiel im Kursaal Meran mit dem Selbstwahlstück Aufschwung von Helmuth Haase-Altendorf sowie dem Pflichtstück Südtiroler Land von Sepp Thaler den 1. Rang bzw. beim Marschmusik - Wettbewerb den 1. Rang mit Auszeichnung erringen - bei der Teilnahme von über 60 Musikkapellen eine außerordentliche Leistung der Bürgermusik Zell am See unter Kpm. Sepp Riedmann.

» 1971
Die BM wirkte beim Bezirksmusikfest in Stuhlfelden mit und konnte beim Wertungsspiel in der Kunststufe einen 1. Rang mit dem Stück Peter Schmoll von C. M. v. Weber erspielen.

» 1972
Im Mai unternahm man eine Reise nach Oxstadt, Bad Nauheim sowie Amneville in Frankreich mit jeweiligen konzertanten Aufführungen. Auf Einladung des Pinzgauer Bezirksmusikverbandes wurde am 2.12.ein Festkonzert abgehalten, wobei Bundeskapellmeister Prof. Leo Ertl in einer kurzen Ansprache die hervorragenden Leistungen der Bürgermusik würdigte

» 1974
Am 2.3. und 3.3. wurde im Probesaal die 1. Schallplatte aufgenommen.

» 1975
Beim Wertungsspiel am 19.10. im Saal des Gasthofes Metzgerwirt in Zell am See erzielte die Bürgermusik mit den Stücken Tirol 1809 von Sepp Tanzer sowie Imago Austriae von Wilhelm Stärk unter 22 Kapellen den 1. Rang mit Auszeichnung.

» 1977
Zum Jahrtag der Salzburger Blasmusikkapellen wurde am 20.3. ein Lehrkonzert im Festsaal Taxham in Salzburg abgehalten. Das Konzert wurde als ehrenvoll und erfolgreich, aber auch sehr anstrengend beschrieben.Im September kam es zur ersten Fernsehaufzeichnung für die bekannte Sendung Ein Abend mit Heinz Konrads im Schottenstift in Wien.

» 1978
Das Jahr war von den Feierlichkeiten anlässlich des 100jährigen Bestandes der Kapelle geprägt. Am 3.9. wurden 100 Jahre Bürgermusik Zell am See, 50 Jahre Stadterhebung Zell am See und das Bezirksmusikfest des Pinzgauer Blasmusikverbandes gefeiert. Es fand ein Gemeinschaftskonzert der Salzburger Magistratsmusik mit der Bürgermusik Zell am See statt. Besonders beeindruckend war das Gesamtspiel von über 600 Musikerinnen und Musikern im Eisstadion und der Festzug durch die Bergstadt.

» 1978
Beim Konzert am 8.9. wurde Kpm. Sepp Riedmann zur Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens der Republik Österreich gratuliert. Am 1.12. verstarb überraschend Obmann KR Sepp Steinacher. KR Steinacher war vom Jahre 1951 bis zu seinem Ableben 27 Jahre lang Obmann der Bürgermusik Zell am See. Er war immer zur Stelle, wenn es galt, der Gemeinschaft zu dienen oder einzelnen Musikern in persönlichen Belangen zu helfen. Hilfsbereitschaft, Einsatzfreude und unerschütterliche Kameradschaft zeichneten ihn aus. Im Jubiläumsjahr wurden 117 Ausrückungen, darunter 4 Festkonzerte und 44 Kurkonzerte abgehalten.

» 1979
Anläßlich der Generalversammlung am 9.3. wurde der gesamte Vereinsvorstand neu gewählt: Obmann Johann Jäger, Obmann-Stv. Walter Peinelt, Kpm. Sepp Riedmann, Kpm.-Stv. Sepp Weißbacher, Schriftführer Karl Renhart, Kassier Horst Brandhuber und Sachwalter Josef Pletzer.Im Juni fand gemeinsam mit der Stadtvertretung die erste Werbereise zu unserer Partnerstadt Vellmar in Deutschland statt, diese war sowohl musikalisch als auch werbemäßig ein voller Erfolg.Der Vellmarer Wochenspiegel schrieb in seiner Ausgabe vom 15.6.: Die Zeller hätten bei ihrem ersten größeren Freundschaftsbesuch wohl keinen besseren und sympathischeren Botschafter entsenden können als ihre Bürgermusik.

» 1981
Peter Hager wurde zum neuen Obmann und Rudolf Berti zu seinem Stellvertreter gewählt.Im Jänner verstarb Ehrenmitglied Franz Schmuck.Beim Wertungsspiel am 17.5. in Saalfelden errang die BM mit dem Pflichtstück An der schönen blauen Donau von Johann Strauß und dem Selbstwahlstück Dramatische Legende von Helmuth Haase-Altendorf in der Kunststufe den 1. Rang mit Auszeichnung und erzielte dabei das Maximum von 240 Punkten. Das Herbstkonzert am 8.12. stand im Zeichen des 50. Todestages von Kapellmeister Anton Gaßner und der Verleihung der goldenen Ehrenzeichen für die 60-jährige Tätigkeit im Dienste der Blasmusik an Franz Sommer und Sepp Weißbacher.
 
» 1982
Bei der Generalversammlung am 26.3. legte Vizekapellmeister Sepp Weißbacher nach 36 Jahren sein Amt als Vizekapellmeister zurück und Prof. Gerhard Klaushofer wurde zum Nachfolger bestimmt. Gleichfalls trat Obmann Peter Hager aus beruflichen Gründen zurück und sein Stellvertreter Rudolf Berti wurde interimsmäßig mit dieser Funktion betraut. Die BM nahm am 27.6. an der Marschmusikwertung der Pzg. Blasmusikkapellen teil und erzielte einen 1. Rang mit Auszeichnung.

» 1983
Im Rahmen der Generalversammlung am 11.3. wurden folgende Neuwahlen durchgeführt: Obmann Rudolf Berti, Obmann-Stellvertreter Plzak Manfred, Kassier Hans Millinger.

» 1984
Die BM bestritt am 17.3. das Festkonzert zum 30. Jahrtag des Sbg. Blasmusikverbandes in der Aula der Universität Salzburg. Vom 23.3. - 24.3. wurde im Probenlokal die 2. Schallplattenaufnahme durchgeführt. 20.10. - Teilnahme beim Kapellmeistertag des Sbg. Blasmusikverbandes als Lehr-Orchester.

» 1985
Am 12.2. wurde das Ehrenmitglied Franz Sommer zu Grabe getragen. Einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte war das Konzert der Nationen am 26.10. im Festsaal in Saalfelden. Neben Militärkapellen aus den Signatarstaaten des Österr. Staatsvertrages (Großbritannien, Frankreich, USA und Sowjetunion) durfte die Bürgermusik Zell am See das Gastgeberland musikalisch vertreten und wurde dieser Aufgabe laut Aussagen führender Blasmusikvertreter in bewunderswerter Weise vollends gerecht. Diese Veranstaltung hat den Ruf der Bürgermusik österreichweit und auch international bekannt werden lassen.

» 1986
Sepp Weißbacher, Ehrenmitglied und langjähriger Vizekapellmeister, wurde am 17.5. am Bergfriedhof bestattet.

» 1987
5.4.- Bezirkswertungsspiel in Saalfelden: Mit dem Pflichtstück Rhapsodie von Florian Bramböck und dem Selbstwahlstück Giovanna d'Arco von Giuseppe Verdi konnte in der Kunststufe ein 1. Rang mit Auszeichnung erreicht werden, die Bürgermusik erhielt die Höchstpunkteanzahl aller angetretenen Kapellen. Am 4.7. fand das Begräbnis des Ehrenmitgliedes Sepp Hörl sen., Metzgerwirt, statt.Vom 24. - 28.9. unternahm die BM eine Reise nach Belgien. Anlässlich der Österreich-Werbung Europalia trat sie als kultureller Botschafter auf.

» 1988
Ende Juli wurde von den Jubiläumsvereinen Bürgermusik (110 Jahre), Liedertafel (105 Jahre) und Kitzstoanern (85 Jahre) ein großes Musik - und Trachtentreffen mit einem Festzug durch Zell am See organisiert. Vom 14. - 16.10.1988 erfolgte auf Einladung des dortigen Gesangsvereins eine musikalische Werbereise nach Bad Lippspringe in der Nähe von Paderporn.

» 1990
Beim Landeswertungsspiel in Salzburg konnte mit den Werken Großer Festmarsch von Richard Wagner und Tirol 1809 von Sepp Tanzer mit 237 Punkten die beste Wertung aller Kapellen erspielt werden.

» 1993
Bei der Generalversammlung vom 22.1. wird der Vereinsvorstand neu gewählt: Obmann Hans Millinger, Obmann-Stv. Manfred Plzak, Kpm.-Stv. Prof. Gerhard Klaushofer, Kassier Leitner Martin, Schriftführerin Elisabeth Fritzenwanker, Sachwalter Kurt Hanke sowie Archivar Rudolf Hollaus. Die BM wirkte bei der Live Sendung des ORF Oh, du mein Österreich im Festzelt in Schüttdorf mit.

» 1994
Mit musikalischer Unterstützung durch die BM wurde am 5.3. in der Fernsehsendung Wer A sagt im ORF - Zentrum in Wien ein Städtevergleich mit Zeltweg ausgetragen. Vom 6.10 - 9.10. erfolgte eine 2. Konzertreise nach Bad Lippspringe (BRD), die ein großer Erfolg wurde.

» 1995
2.7. - Marschmusikwertung in Maishofen mit einem 1. Rang mit Auszeichnung unter Stabführer Sepp Pletzer.

» 1997
Beim Frühjahrskonzert am 23.3. wurde das 30-jährigen Kapellmeisterjubiläum von Prof. Sepp Riedmann gefeiert.

» 1998
Nach der Generalversammlung am 16.1. setzte sich der Vorstand wie folgt zusammen: Obmann Hans Millinger, Obmann-Stv. Manfred Plzak, Kpm. Prof. Sepp Riedmann, Kpm.-Stv. Peter Schwaiger, Kassier Martin Leitner, Schriftführerin Elisabeth Fritzenwanker, Sachwalter Michael Wenghofer und Archivar Ferdinand Hofer. Vom 17.4. - 19.4. erfolgte die Aufnahme der Jubiläums-CD 120 Jahre Bürgermusik Zell am See im Turnsaal der Hauptschule.

» 1999
Mitwirkung bei der Weihnachtssendung Klingendes Österreich mit Sepp Forcher.
 

Unter der Leitung von Kpm. Peter Schwaiger

» 2000
Für die Sendung ZDF-Sonntagskonzert werden am 28.5. in der Zeller Innenstadt Fernsehaufnahmen unter Mitwirkung der BM durchgeführt.
Bei der außerordentlichen Generalversammlung vom 28.9. erhielten Kpm. Prof. Sepp Riedmann und Georg Schmiderer die Ehrenmitgliedschaft, Kpm. Riedmann wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt.
Am 7.10. fand das Abschiedskonzert für Kpm. Prof. Riedmann im vollbesetzten Saal des Gasthofes-Hotel Metzgerwirt statt. Im Rahmen dieses Konzertes nahm die Bürgermusik Abschied von ihrem langjährigen musikalischen Leiter und nunmehrigen Ehrenkapellmeister. Dieser erzielte in seiner 34-jährigen Tätigkeit als Dirigent der Bürgermusik großartige musikalische Erfolge und war als Leitfigur für die Blasmusik eine anerkannte Größe. Höchste Auszeichnungen waren die Folge. Die Leitung der Kapelle wurde an Vizekapellmeister Peter Schwaiger übergeben.

» 2001
Bei der Generalversammlung am 19.1. erfolgte die Wahl von Hubert Leitold zum neuen Kapellmeisterstellvertreter.

» 2002
Unter Kpm. Peter Schwaiger konnten die musikalischen Erfolge fortgesetzt werden. Beim Wertungsspiel am 28.4. erzielte die BM mit den Stücken Alpina Saga von Thomas Doss und Südseewellen von Peter Gerlin in der Stufe D einen sehr guten Erfolg. Anläßlich des Wettbewerbes Musik in kleinen Gruppen konnten Ensembles aus der BM ausgezeichnete Erfolge erspielen.

» 2003
Nach der Generalversammlung vom 17. 1. setzte sich der neue Ausschuss wie folgt zusammen: Obmann Hans Millinger, Obmann-Stv. Manfred Plzak, Kpm. Peter Schwaiger, Kpm-Stv. Hubert Leitold, Kassier Michael Wenghofer, Schriftführer Roland Kendlbacher, Sachwalter Josef Steger und Archivar Ferdinand Hofer. Vom 13.- 15. 6. fand das 125-jährige Bestandsjubiläum der Bürgermusik in Zell statt. Am 15.11. wurde anlässlich des Jubiläums ein Kirchenkonzert in der Stadtpfarrkirche gespielt.

» 2004
Am 31.1. verstarb unerwartet und plötzlich Ehrenmitglied Georg Schmiderer.

» 2005
2.- 4.9. Fahrt zur Partnerstadt nach Vellmar/Hessen.
Am 11.12. feierte Ehrenkapellmeister Prof. Josef Riedmann seinen 75. Geburtstag unter Mitwirkung der Bürgermusik.

» 2006
Erstmalig fanden vom 21.- 22.8. Musizier- und Gemeinschaftstage mit den in Ausbildung stehenden Musikanten der BM auf der Pinzga-Hütte statt.

» 2007
Vom 23.- 25.3. erfolgte die Aufnahme der Jubiläums-CD 130 Jahre Bürgermusik Zell am See im Probelokal der TMK Leogang.
Am 20.7. verstarb der langjährige Hornist DI Ernst Andorfer völlig unerwartet.
Das erste Konzert der BM im neu errichteten Ferry Porsche Congress Center fand am 1.12. mit großem Erfolg statt. Damit konnte endlich das Interregnum der "Turnhallenkonzerte" beendet werden.

» 2008
Nach 25-jähriger Tätigkeit im Ausschuss, davon zehn Jahre als Kassier und 15 Jahre als Obmann, legte Dir. Hans Millinger seine äußerst erfolgreiche Tätigkeit im Ausschuss zurück. Die Neuwahl ergab folgendes Ergebnis: Obmann Michael Wenghofer, Obmann-Stv. Albert Lederer, Kpm. Peter Schwaiger, Kpm-Stv. Alexis Cecon, Jugendreferentin Katrin Lederer, Kassier Ulrike Buchner, Schriftführerin Susanne Neubacher, Sachwalter Josef Steger und Archivar Ferdinand Hofer.

Am 27.3. besuchte die Bürgermusik die Volks- und Hauptschule Zell am See und die Volksschulen in Thumersbach und Schüttdorf. Die Bürgermusik stellte sich und die einzelnen Instrumente vor. Durch diese Vorstellungen konnten zahlreiche neue Musikschüler gewonnen und ein Jugendblasorchester formiert werden.
Am 20.4. fand das Landeswertungsspiel in Zell am See statt. Als einziges in der Stufe D angetretenes Orchester errang die BM mit den Werken "Ouverture Allemande" von T. Doss, "Heimat Lobgesang" von J. E. Ploner und "Mont Blanc" von Otto M. Schwarz einen ausgezeichneten Erfolg. In der Kategorie Regionaler Sonderpreis konnten mit dem Marsch "Italia" von S. Rydberg .93,50 Punkte (Höchstpunkte des Bewerbes) erspielt werden.
Als Vorgruppe der BM beim Saisoneröffnungskonzert am 22.6. im Musikpavillon absolvierte das Jugendblasorchester seinen ersten öffentlichen Auftritt.
Am 27.9. nahm die Bürgermusik am Bundeswertungsspiel in Feldkirchen teil.

» 2009
Unter der Leitung von Kpm-Stv. Alexis Cecon übernahm das Jugendblasorchester den Auftakt zur zweiten Hälfte des Frühjahrskonzerts am 14.3. im Ferry Porsche Congress Center.

» 2010
Um die Freundschaft der verschwisterten Städte zu pflegen, besuchte die Bürgermusik gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr und einer Abordnung der Stadtgemeinde Zell am See von 3. bis 5.9. die Partnerstadt Vellmar in Hessen, Deutschland.

» 2012
Änderung der Vereinsstatuten: Kpm. Peter Schwaiger stellte bei der Jahreshauptversammlung am 3.2. den Antrag auf Senkung der Amtsperiode des Vorstands von 5 auf 3 Jahre. Eine Abstimmung ergab eine eindeutige Mehrheit und eine diesbezügliche Änderung der Statuten.
Wechsel im Vorstand: Michael Wenghofer tritt als Obmann zurück und übergibt das Amt an Alexandra Wenghofer, somit erste Obfrau in der Geschichte der Bürgermusik. Katrin Lederer tritt zurück und übergibt das Amt der Jugendreferentin an Andrea Seitinger.

Beim Saisonabschlusskonzert am 9.9. im Pavillon des Elisabethparks wurde Kpm. Peter Schwaiger, nach 12-jähriger Tätigkeit als Kapellmeister, mit "Standing Ovation" verabschiedet.
Horst Brandhuber erhielt für seine 64-jährige Tätigkeit für die Blasmusik das Ehrenzeichen in Gold des Landesverbands für Blasmusik und wurde für seine 49 Jahre Mitgliedschaft bei der BM Zell am See, für sein verdienstvolles und umsichtiges Wirken, zum Ehrenmitglied ernannt.
Manfred Plzak wird die Dankesmedaille des Landesverbandes in Gold verliehen. Die Bürgermusik ernennt ihn als Dank und Anerkennung für seine langjährige, verdienstvolle und vorbildliche Tätigkeit in der BM Zell am See zum Ehrenmitglied.
 

Neue Zeiten mit Kpm. Horst Egger

» 2013
Bei der Jahreshauptversammlung am 1.2. wird der Vereinsvorstand neu gewählt: Obmann Robert Buchner, Obmann-Stv. Albert Lederer, Kpm. Horst Egger, Kassier Ulrike Buchner, Schriftführerin Susanne Neubacher, Jugendbeauftragte Andrea Seitinger, Archivar Ferdinand Hofer, Sachwart Josef Steger.

Die Bürgermusik nimmt erstmals bei FerienAKTIV, einer Aktion der Stadtgemeinde für Kinder und Jugendliche, teil und veranstaltet 2 Termine, an denen die Bürgermusik und die Musikinstrumente vorgestellt werden und Instrumente ausprobiert werden können.

In der Sommersaison 2013 spielt die Bürgermusik alle Kurkonzerte, bis auf eine einzige Ausnahme, im Musikpavillon Elisabethpark.

Am 10. September verstirbt Ehrenmitglied Manfred Plzak nach schwerer Krankheit im 73. Lebensjahr.

Das "musiFANTEN"-Orchester, das Jugendblasorchester der Bürgermusik, wird gegründet und startet im Herbst unter der musikalischen Leitung von Horst Egger und der organisatorischen Leitung von Andrea Seitinger mit der Arbeitsgruppe Jugend die Probenarbeit.

» 2014
Josef Steger tritt nach 20 Jahren im Vorstand und über 10 Jahren als Sachwart zurück und möchte sich nun noch mehr dem aktiven Musikzieren in der Bürgermusik widmen. Als seine Nachfolgerin kann Birgit Jäger gewonnen werden. Christina Schwaiger wird als Beirat in den Vorstand aufgenommen (JHV vom 24. Jänner, Sporthotel Alpenblick).

Ein besonderes Highlight, nicht nur aus musikalischer Sicht, ist die Aufführung des musikalischen Märchens "Peter und der Wolf" von Sergei Prokofjew beim Frühjahrskonzert am 30. März unter dem Motto "Russische Geschichten" und einer eigenen Aufführung für die Volksschulen Schüttdorf, Zell am See und Thumersbach am 9. April. Dabei kommen nicht nur die bereits aktiven Mitglieder der Bürgermusik zum Einsatz, sondern auch die "musiFANTEN", deren musikalischer Nachwuchs.
Die Kinder stellen die Geschichte, dramatisch erzählt von Sprecher Leopold Hahn, mit Hilfe von phantasievollen selbst gestalteten Figuren dar, sodass die Zuhörer ein Märchen zum Sehen, Hören, Erleben und Staunen präsentiert bekommen. Die musiFANTEN sind mit Begeisterung dabei und dürfen sich das erste Mal gemeinsam mit der Bürgermusik vorstellen.

Beim Sommerfest der Gemeindeaktion FerienAKTIV am 22. August umrahmt das musiFANTEN-Orchester musikalisch die Festlichkeiten.

In der Sommersaison werden erstmals 3 Sommerkonzerte von sogenannten "Friends of Bürgermusik" übernommen. Es handelt sich dabei um mit der Bürgermusik befreundete Kapellen aus dem In- und Ausland, die ein Sommerkonzert anstelle der Bürgermusik gestalten.

Stefanie Haslinger und Andrea Seitinger absolvieren erfolgreich den Lehrgang für Jugendreferentinnen und Jugendreferenten 2013/2014 und erhalten auf der Messe Music Austria in Ried im Innkreis ihr Diplom.

Im Herbst übernimmt Norbert Bacher, musikum-Lehrer, die musikalische Leitung des Jugendblasorchesters.

» 2015
Neue Tracht! Rund 500 Zuhörer besuchen das Frühjahrskonzert der Bürgermusik im Ferry Porsche Congress Center am 22. März, das durch zwei besondere Höhepunkte zu einer großartigen Veranstaltung wird. Die Bürgermusik marschiert in neuer, modernen Tracht ein! Die bisherigen Hauptfarben rot und braun werden durch leuchtendes petrol, gold und grau ersetzt. Finanziert wird die neue Tracht von der Stadtgemeinde, dem Tourismusverband und freiwilligen Spenden der Zeller Bevölkerung.
Im zweiten Teil des Konzertes wird „Der Traum eines österreichischen Reservisten“ von C. M. Ziehrer aufgeführt. Dieses 40minütige, sehr anspruchsvolle Tongemälde verlangt von den Musikern vollste Konzentration und Einsatz. Unterstützt durch Bilder können die Zuhörer gebannt verfolgen, was der Reservist alles in einer Nacht erlebt und träumt.

Am 10. April gibt das musiFANTEN-Orchester unter der musikalischen Leitung von Norbert Bacher im Pfarrsaal ihr erstes eigenes Konzert unter dem Motto "Wir sind wir", bei dem sie ihr Können als Orchester zeigen und sich mit einzelnen Ensemblestücken dem Publikum vorstellen.

Wechsel im Vorstand: Schriftführerin Susanne Neubacher übergibt das Amt an Nicole Cecon (JHV vom 10. April, Grüner Baum).

Unter dem Motto „Komm prob mit!“ hält die Bürgermusik am 17. April zum ersten Mal eine Schnupperprobe ab. Jeder der ein Instrument spielt und gerne in einem Orchester spielen würde, war eingeladen daran teilzunehmen.

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